Palliativmedizin

Bei der Palliativmedizin handelt es sich um ein Teilgebiet der Medizin, das die Versorgung von schwerkranken, sterbenden Menschen zum Ziel hat.

Die herkömmliche kurative Medizin stellt die Heilung (lat. curare: heilen) der Krankheit über das Wohlbefinden des Patienten, während sie die Minderung der Lebensqualität durch die Therapie und ihre Nebenwirkungen in Kauf nimmt.

Die Palliativmedizin sieht das Sterben als Teil des Lebens und somit als normalen, natürlichen Prozess an, der weder beschleunigt noch hinausgezögert werden sollte. Aktive Sterbehilfe wird klar abgelehnt.

Das Ziel der palliativmedizinischen Behandlung ist in erster Linie die Linderung von Symptomen, die die Lebensqualität mindern. Hierzu gehören nicht nur körperliche Beschwerden, sondern auch psychische Probleme wie Angst und Depressionen.

Während die rasante Entwicklung der Medizin im 20. Jahrhundert eine Fokussierung auf die Beseitigung der Krankheit und die Suche nach der Ursache bewirkte, trat die Linderung der Symptome und die Begleitung des Sterbenden in den Hintergrund.

Der Tod eines Patienten wurde und wird noch heute von Ärzten als Niederlage empfunden. Erst die Hospizbewegung brachte diese Aufgabe, die Betreuung unheilbar Kranker, wieder in das Bewusstsein der Gesellschaft.

Die Palliativmedizin ist ein notwendiger und unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung.

Zur optimalen Versorgung der Patienten ist Prof. Dr. Schmitz Mitglied des Palliativnetzwerkes Stadt und Landkreis Kaiserslautern e.V. (PNKL).